• Versand & Rückversand gratis **
  • Sicher shoppen Trusted Shops
  • Versandfertig am folgenden Werktag
  • Kauf ohne Risiko 30 Tage Widerrufsrecht
  • Rechnungskauf, Kreditkarte & PayPal

Ratgeber

 

So machen Sie ihre Gartenmöbel winterfest

Gute Gartenmöbel halten einiges aus. Und das sollten sie auch – schließlich sind sie speziell für den Einsatz im Freien gemacht. Doch selbst die robustesten Materialien zeigen früher oder später Verwitterungserscheinungen, wenn sie permanent UV-Strahlung, Regen, Staub und Frost ausgesetzt sind. Am meisten setzt Gartenmöbeln der Winter zu, denn dauerhafte Feuchtigkeit und starke Temperaturschwankungen greifen die Oberflächen an.

 

So-machen-Sie-ihre-Gartenmobel-winterfest

Das heißt aber nicht, dass Sie Ihre Gartenmöbel wie rohe Eier behandeln müssen. Mit sachgemäßer Pflege und angemessenen Schutzmaßnahmen können Sie diesen Prozess aufhalten und damit die Lebensdauer von Sitzgruppen, Sonnenliegen oder Gartenschaukeln deutlich erhöhen. Wie Sie das am besten anstellen, hängt in erster Linie vom Material ab. Während Sie einige Gartenmöbel im Winter durchaus draußen lassen können, bevorzugen andere ein trockenes, frostgeschütztes Plätzchen. Wir stellen Ihnen hier im Detail vor, was Sie für den Winterschutz Ihrer Gartenmöbel unternehmen können.

 

 

 

Wie können Sie Ihre Gartenmöbel im Winter schützen?

Wie-konnen-Sie-Ihre-Gartenmobel-im-Winter-schutzen

Gartenmöbel schützen Sie im Winter unter passenden Abdeckungen oder in geeigneten Räumen vor Feuchtigkeit und Frost. Bessern Sie vorher kleine Schäden wie Kratzer, Flugrost oder abgeplatzten Lack aus, um die Oberflächen widerstandsfähiger zu machen.

 

Unabhängig vom Aufbewahrungsort müssen Sie alle Gartenmöbel zunächst winterfest machen. Wie Sie dabei vorgehen, richtet sich nach dem jeweiligen Material:

 

 

grundliche-Reinigung-und-eine-Behandlung-mit-speziellen-Olen-oder-Lasuren

 

Holz: Hier unterscheidet sich die Pflege von Hartholz wie Robinie, Teak oder Eukalyptus und weichen Holzsorten wie Fichte oder Kiefer. Die Harthölzer sind dichter und haben einen hohen Ölanteil. So sind sie schon von Natur aus sowohl vor Nässe als auch vor dem Austrocknen geschützt. Zur Unterstützung brauchen sie vor dem Winter nur eine gründliche Reinigung und eine Behandlung mit speziellen Ölen oder Lasuren. Weiche Hölzer streichen Sie hingegen am besten mit Holzfarben oder -lacken, die die empfindlichen Oberflächen dauerhaft versiegeln.

 

  • Rattan: Bei natürlichem bzw. echtem Rattan, das aus dem Stamm von Rattanpalmen gewonnen wird, handelt es sich streng genommen auch um Holz. Seine Struktur unterscheidet sich aber so stark von den anderen Hölzern, dass eine Behandlung mit herkömmlichen Holzölen nicht ausreicht. Um es wetterfest zu versiegeln, ist nach der gründlichen Reinigung ein spezieller Rattanlack nötig. Und auch dann sind die Oberflächen noch nicht widerstandsfähig genug, um einen langen, harten Winter draußen zu überstehen.
  • Kunststoff/Polyrattan: Ganz anders verhält es sich mit Polyrattan, einem Kunststoff, der dem echten Rattan täuschend echt nachempfunden ist, sowie anderen Kunststoffmöbeln. Feuchtigkeit kann ihnen zwar nichts anhaben, doch dafür führen UV-Strahlung und Staub dazu, dass das Material mit der Zeit stumpf und spröde wird. Aus diesem Grund sollten diese Gartenmöbel auch im Winter zunächst gut gereinigt und dann vor Sonne, Schmutz und (wenn möglich) starken Temperaturschwankungen geschützt werden.
  • Gusseisen: Zierliche Möbel aus Gusseisen sehen dekorativ aus, sind aber überaus rostanfällig. Selbst bei gemäßigten Temperaturen werden aus kleinen Kratzern im Lack schnell größere Rostblasen, die aufwendig entfernt werden müssen. Aus diesem Grund sollten Sie die Lackierung regelmäßig auf Schäden prüfen und die Gartenmöbel vor dem Einwintern mit Rostschutzmittel behandeln. Das Winterquartier sollte unbedingt trocken und frostfrei sein.

 

Welche Gartenmöbel können im Winter draußen bleiben?

Im Gegensatz zu gusseisernen Tischen und Stühlen können Gartenmöbel aus Aluminium oder Edelstahl durchaus im Freien überwintern. Diese Materialien sind absolut rostfrei und halten auch starke Temperaturschwankungen aus. Prüfen Sie allerdings vorher die saubere Verarbeitung von rostanfälligen Schweißnähten oder Nietstellen.

Hartholzmöbel überstehen längere Frostperioden ebenfalls gut, wenn die Oberflächen sachgemäß behandelt wurden. Und wenn Sie im Freien einen Platz finden, an dem Sie Kunststoff- und Polyrattanmöbel vor UV-Strahlen, Staub und Temperaturschwankungen schützen können, dürfen auch diese Gartenmöbel draußen überwintern.

Wo können Sie Gartenmöbel am besten einwintern?

Wo-konnen-Sie-Gartenmobel-am-besten-einwintern

 

Gartenmöbel, die im Winter nicht draußen bleiben können, stellen Sie am besten in einem trockenen, frostgeschützten Raum unter. Dafür kommen neben Garage und Dachboden auch ein trockengelegter Keller oder ein gut isoliertes Gartenhäuschen infrage.

Wenn Sie aus Platzgründen Ihre Gartenmöbel über den Winter draußen lassen müssen, empfehlen wir einen Unterstand, der die schlimmsten Niederschläge abschirmt und den Boden trocken hält.

 

Bedenken Sie, dass Holz eine gewisse Luftfeuchtigkeit braucht. Wenn die Luft zu trocken ist, besteht die Gefahr, dass das Holz austrocknet und spröde wird. Allerdings können Sie auch hier mit einer guten Versiegelung entgegenwirken.

Ist es nötig Gartenmöbel im Winter abzudecken?

Welche Lösung Sie auch wählen, um Ihre Gartenmöbel im Winter unterzubringen, eine Schutzhülle sollte niemals fehlen. Im Freien hält die Winterabdeckung Ihre Gartenmöbel trocken und schwächt Temperaturschwankungen ab, drinnen schützt sie vor Staub und Austrocknung.

Wichtig ist dabei, dass die Abdeckung optimal auf die Form des jeweiligen Möbelstücks zugeschnitten ist. Passende Schutzhüllen für LoungemöbelGartenbänkeGartentische oder Sonnenliegen verhindern , dass sich Feuchtigkeit ansammeln kann oder die Abdeckung vom Herbststurm einfach davongetragen wird.

Falls der Untergrund am Aufbewahrungsort nass werden könnte, müssen Sie auch die Füße Ihrer Gartenmöbel schützen, denn Schutzhüllen enden immer wenige Zentimeter über dem Boden. Das gewährleistet ein gut durchlüftetes Klima, in dem Schimmelpilze keine Chance haben. Damit die Feuchtigkeit nicht über die Füße in die Möbel kriecht, können Sie die Möbel auf eine wasserdichte Plane stellen oder die Füße mit speziellen Schutzkappen versehen.

 

Die richtige Pflege der Schutzhülle/Abdeckhaube

Falls Sie Flecken auf der Schutzhülle haben, reicht meist das Säubern mit Wasser und ein bisschen Spülmittel oder Seife. Benutzen Sie bei der Reinigung der Schutzhülle kein aggressives Reinigungsmittel! Wenn Sie Ihre Hülle abziehen und einlagern wollen, achten Sie bitte immer darauf, dass die Hülle trocken ist, um Stockflecken und Schäden in der Schutzfunktion zu vermeiden.

Unsere Schutzhüllen dürfen mit der Waschmaschine nicht gewaschen werden. Achtung: Bitte trocknen Sie unsere Abdeckhauben auch niemals im Trockner, da unter Umständen eine Formveränderungen oder Materialschäden aufkommen.

Schutzhüllen für Gartenmöbel sind gegen Grill-Abdeckhauben groß und vollflächig, was beim Abdecken einer bspw. Loungegarnitur einige Tipps für eine lange Lebensdauer des Möbelstücks und der Hülle erfordert. Gartenmöbel sind den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen oft schutzlos ausgesetzt. Auch wenn die meisten Möbel bereits wetterfest und witterungsbeständig sind, schützen Sie Ihr Möbelstück mit einer Schutzhülle optimal vor allen Umwelteinflüssen und verlängern somit die Lebensdauer Ihres Gartenmöbels. 

Um Ihr Möbelstück effektiv zu schützen und die Schutzfunktion der Hülle möglichst lange zu gewährleisten, möchten wir Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg geben:

  • Bitte legen Sie Ihre Schutzhülle nicht zu lange und direkt auf die Oberfläche des Möbels. Legen Sie beispielsweise Styroporstücke zwischen Haube und Möbelstück, um so eine optimale Luftzirkulation zu erhalten. Somit beugen Sie Stockflecken und Schimmel vor. 
  • Sorgen Sie bitte für ausreichend Belüftung und ziehen die Schutzhülle bei geplantem längeren Aufliegen regelmäßig alle paar Wochen ab und lüften das Möbelstück einmal durch. Somit entsteht kein Schwitzwasser und die Oberfläche des Möbelstücks kann nicht angegriffen werden. Mit dem Einfluss von Feuchtigkeit und UV-Strahlung auf eine Schutzhülle ist eine Reaktion auf das Möbelstück nicht immer vorhersehbar.
  • Achten Sie bei der Aufbewahrung der Schutzhülle darauf, dass das Material beim Zusammenlegen nicht mehr feucht ist, um Stockflecken und Schäden der Schutzfunktion zu vermeiden.
  • Mit Wasser und ein bisschen Seife oder Spülmittel lassen sich Schmutz und Flecken leicht entfernen. Benutzen Sie bei der Reinigung der Schutzhülle kein aggressives Reinigungsmittel – mit Spülmittel oder Seife sollte es gut gehen!